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Mär 27
2011
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Was ist Pranayama, was unterscheidet es vom geführtem Atem in asana?Erstellt von: Conzen am Mär 27, 2011 Tagged in: Untagged
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Was ist Pranayama; was unterscheidet es von dem geführtem Atem in
Asanas?
Pranayama ist Atembewusstheit (vgl. T.V.K. Desikaschar,Yoga – Tradition und Erfahrung, Seite 141, Abs. 2, Überschrift, 1997)
Gem. dem yoga sutra (nach folgend YS genannt) kann man sagen, dass pranayama zunächst Atembewusstheit ist, das bedeutet, ich bin mir bewusst, dass ich atme, dass ich ein- und ausatme, möglicherweise nehme ich auch die Pausen zwischen den Atemvorgängen wahr. Der Unterschied zum geführten Atem in asana besteht darin, dass wir mit dem Auf- und Abwärtsbewegungen der Gliedmaßen lediglich die Atem-bewegungen anpassen, d.h. nehmen wir die Arme z.B. über vorne gestreckt nach oben Rg. Decke zeigend, dann atmen wir ein, führen wir die Bewegung wieder in die Ausgangsposition atmen wir wieder aus. Bei pranayama hingegen passen wir den Atem nicht an Körperbewegungen an, sondern fokussieren unsere Aufmerksamkeit lediglich auf den Atem. Keine Körperbewegungen sind zu sehen. Das einzige Dynamische ist der Atem.
Wichtig ist die Aufmerksamkeit beim Atem zu halten. Patanjali macht im YS einige praktische Vorschläge, die uns helfen können, beim Atem zu bleiben, wie z.B. Wir können uns einen Ort oder Bereich im Körper suchen, wo wir unseren Atem gut erspüren oder hören können oder wir versuchen die Einatem und Ausatem Bewegungen im Bereich Bauch, Zwerchfell oder Schlüsselbeinbereich, sprich Lungenspitzen zu erspüren, oder auch Vollatmung genannt.



